Eltern

LIEBE ELTERN…wir möchten ihren Töchtern und Söhnen ein paar Tage für sich geben – voller Harmonie und Freude, ohne Leistungs- und Erwartungsdruck. Wir möchten Ihnen dazu den “Geist” unserer Retreats vorstellen – wieso veranstalten wir solche Jugend-Retreats und worum geht es uns dabei?

Brauchen Jugendliche auch einmal Zeit für sich? Natürlich!

Erwachsene begegnen Tag für Tag einem starken Leistungsdruck und müssen vielen Erwartungen gerecht werden. In den Beziehungen zu ihren Liebenden fühlen sie sich oft missverstanden oder nicht richtig wahrgenommen – Jugendliche fühlen oft ähnlich. Sie haben jedoch keine Werkzeuge, um mit solchen Situationen umgehen zu können und sind oft ihren Emotionen hilflos ausgeliefert.

Jugendliche suchen Liebe und Akzeptanz

Auf solch inneren Schmerz und äußeren Stress reagieren viele Jugendliche mit Abgrenzung und „rebellischem“ Verhalten – ein Schutzmechanismus.
Was sie aber tatsächlich brauchen sind Methoden, mit denen sie den Problemen des Alltags auf heilsame Art begegnen können. In unseren Retreatswollen wir einige einfache Übungen und Meditationen vermitteln, mit deren Hilfe wir unsere schwierigen Emotionen transformieren können.

Schwächen akzeptieren – Stärken entdecken

Ein Bedürfnis des Menschen ist es, unabhängig von Leistungen akzeptiert und wahrgenommen zu werden. Dazu muss man sich jedoch selbst erst einmal so annehmen, wie man ist. Jugendliche brauchen Zeit und Raum um sich selbst kennenzulernen. Ohne Leistungsdruck und Erwartungen können sie bei uns lernen, ihre verborgenen Stärken zu entdecken und ihre Schwächen zu akzeptieren.

Sich und Anderen harmonisch begegnen

Unsere Retreas sollen einerseits diesen ruhigen und geschützten Raum bieten. Andererseits wollen wir den Jugendlichen einige einfache Übungen und Methoden an die Hand geben, mit denen sie sich selbst und ihren Mitmenschen auf einer verständnisvolleren Eben begegnen können.

Buddhas Way – a place for you

Das Zentrum „Buddhas Weg“ liegt im wunderschönen Odenwald in direkter Nähe des Höhenluftkurorts Siedelsbrunn, mitten im Naturpark Wald-Michelbach. Die abgelegene Lage mitten am Waldrand macht das Zentrum “Buddhas Weg” zu einem Ort der Ruhe und des Zusichkommens. Die Leitung der Retreats übernehmen Mönche und Nonnen der Pagode Phat Hue, ausgebildete Sozialpädagogen und tatkräftige freiwillige Helferinnen und Helfer. Gemeinsam werden wir ein Leben in einer harmonischen Gemeinschaft ermöglichen. Wir wollen uns selbst und unsere Mitmenschen besser kennen lernen. Gemeinsam werden wir meditieren, diskutieren, spazieren, schauspielern und musizieren – Ruhe und Entspannung ist im Alltag möglich, es ist nur eine Sache der Einstellung…

Gegenwärtiger Moment – Wundervoller Moment

Der Tagesablauf des Retreats sucht die Balance zwischen Ruhe und Bewegung, Meditation und Aktivitäten.
Jeder Tag wird einem bestimmten Thema gewidmet sein, dass sich durch all unsere Aktivitäten zieht – sei es während der Meditation, dem Essen oder während eines Basketballspiels.

Achtsamkeit im Alltag

Meditation findet nicht nur auf einem Sitzkissen statt – im Gegenteil: Meditation und Achtsamkeit müssen Teil unserer alltäglichen Aktivitäten sein, um sie überhaupt leben zu können: Essen, trinken, gehen, sitzen, einander zu hören – ohne Achtsamkeit bekommen wir von diesen Dingen kaum etwas mit. Sind wir uns bewusst, dass wir atmen, dann wird sogar die Putzarbeit in der Toilette, ein Spaziergang im Wald oder ein kühles Eis in der Nachmittagssonne zu Meditation. Die TeilnehmerInnen unserer Retreats sollen für die Zeit in unserem Zentrum Buddhas Weg lernen, diese Art von Achtsamkeit im Alltag zu erhalten.

Achtsames Arbeiten

Wenn wir putzen, dann putzen wir nicht mit dem Gedanken „Wann bin ich endlich damit fertig?“ sondern wissen, dass wir hier und jetzt unserer Umwelt und der Gemeinschaft einen Gefallen tun. Wir richten unsere Aufmerksamkeit auf unseren Atem und nehmen unsere Tätigkeit voll wahr. Genauso wollen wir Essen, Gehen und Stehen – immer wieder werden wir kleine Übungen in den Alltag einbauen, durch die alle Anwesenden zu sich selbst, zu ihrem Atem und in den gegenwärtigen Moment zurückgebracht werden.

Leben in Gemeinschaft

Da wir in einer Gemeinschaft leben werden, gehört es dazu, dass sich alle TeilnehmerInnen gegenseitig unterstützen – die alltäglichen Reinigungs-, Dekorations- und Küchenarbeiten, die wir gemeinsam erledigen, sind nicht einfach lästige Arbeiten, sondern ermöglichen uns ein angenehmes und konfliktfreies Zusammenleben.

Harmonie

Um die Harmonie der Gemeinschaft zu bewahren ist es uns wichtig, dass die TeilnehmerInnen an allen gemeinsamen Aktivitäten des Tagesplans teilnehmen. Wir bitten die TeilnehmerInnen ebenfalls darum, während ihres Aufenthaltes das Rauchen, das Trinken von Alkohol und sexuelle Aktivitäten zu unterlassen – dadurch unterstützen sie die Praxis aller Anwesenden, die der Mönche und Nonnen und ebenso die der Laien.

Mögen wir alle gemeinsam eine wunderschöne und bedeutungsvolle Zeit miteinander verbringen.
Mögen wir Achtsamkeit und Harmonie in unseren alltäglichen Aktivitäten bewahren.
Mögen wir uns gegenseitig in unserer Praxis unterstützen.

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